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WINTER WEEKEND SCHWARZSEE 14. - 16. JANUAR 2011

Das von Peter Kieni und Sigi Beierlein organisierte Wochenende fand bei frühlingshaftem Wetter statt; und der Schnee war nur spärlich vorhanden.
Mit elegantem Skifahren oder rassigem Snowboarden war nicht gross zu brillieren- höchstens eine kleine Schlittelfahrt wäre noch so einigermassen drin gelegen.
Kurzum, wir suchten andere kulturelle Möglichkeiten; und fanden sie in Form von gutem Essen, Seeumwanderung mit interessanten Informationen über die „Sagenfiguren vom Schwarzsee“ und der beleuchteten Eispaläste!
Aber alles schön der Reihe nach.
Am Freitag 11.15 Uhr bestiegen Heinz und ich den Zug nach Bern, ab Langenthal durften wir Käthi Moser im Abteil begrüssen; denn ab Bern konnten wir alle mit Hans- Jörg mit dem Auto bis Schwarzsee mitfahren.

Kurz vor dem Ziel begegneten wir bereits den Feutersoeyer Käthi und Urs Geret, sowie Silvia und Jean Pierre Ueltschy. Unsere Unterkunft „Haus Montanara“ wurde gleich entdeckt und wir wurden von Frau Kolli- Tinguely in typischer Schwarzsee-Mentalität aufs herzlichste empfangen.
Gepäck abladen und Weiterfahrt zum Hotel „Hostellerie am Schwarzsee“, wo unsere Kollegen von Feutersoey ihre Unterkunft hatten und uns bereits mit einem Aperitif erwarteten. Es wurde eine gemütliche Runde und wir beschlossen auch gleich hier zu essen. Kurz vor dem zweiten Gang stiessen die Organisatoren Sigi und Peter dazu, und somit waren wir zu zehnt und komplett. Wir haben sehr gut gegessen und gegen 23 Uhr fuhren wir in unsere Pension „Montanara“ zurück- ein kleiner Absacker und ab in die Federn (ohne Stärnli- gäll Jean Pierre!).

Bei herrlichem Sonnenschein trafen wir uns am Samstag am See, diesmal zu einer wunderschönen Wanderung rund um den Schwarzsee, anschliessend ein Umdrunk auf der Terrasse des Restaurant Gypsera. Einige Skifahrer nutzten den wenigen Schnee um mit ihren Kindern den Hang herunter zu fahren.

Im „Restaurant Rohr“ beim Apéro wurde beschlossen, gegen Abend die Eispaläste zu besichtigen.
Farbig beleuchtet, präsentierten sich die eisverschneiten Skulpturen, Figuren und Behausungen. Danke für die Einladung, lieber Jean Pierre!

Nun war es Zeit im „Mösli“, den von Urs reservierten Tisch (dank guter Connection!), in Beschlag zu nehmen. Wir haben super gut gegessen und der Wein war vorzüglich.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Feutersoeyer für den offerierten Wein bei den beiden Abendessen.

Sigi verteilte selbstgekochte Konfitüren an die Damen und selbstgemachte Meersalzgewürz an die Herren, auch hier ein herzliches Dankeschön.
Nach einem kleinen „Schlummi“ wurde der Tag beendet.
Am Sonntag gegen 11Uhr trafen wir uns im Hirschen in Sangernboden zu einem letzten „Schluck“; deckten uns mit den hausgemachten Meringuesschalen und Teigwaren ein und nach einer herzlichen Verabschiedung fuhr jeder in seine Richtung davon. Es war ein gelungenes Wochenende.

Hans Jörg bot Käthi, Heinz und mir eine einmalige Heimfahrt durch das Gantrisch- und Gurnigelgebiet, quer durch das Gürben- und Emmental nach Schafhausen. Dort gab es herrliches Schinkensandwich mit Zopfscheiben und Riesenmeringues (!) mit echter „Nidle“!!!!
Beim Bahnhof Langenthal „warf“ uns Hans Jörg aus dem Auto und wir fuhren mit dem Interregio nach Basel. An dieses Winterwochenende werden wir mit Freuden zurückdenken.
Wo geht’s wohl das nächste Jahr hin? Wie wäre es mit dem Bündnerland? rg.

Basel, 17. Januar 2011